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© 2015 Praxis f. Ergotherapie

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Für Kinder

Was ist Ergo?
Kinder antworten

“Was Medizinisches”

“Man macht was auf der Schaukel und mit Bällen”

“Man bringt jemanden Schlaufen und Knoten bei”

“Basteln macht Spaß”

“Ergo ist dazu dazu da, Kindern zu helfen, die Schwierigkeiten haben, z.B. mit den Händen”

“Da spielt man was, da bastelt man was, da kocht man was”

“Man tut etwas, damit man später besser lernen kann”

“Ist eine Therapie, die Spaß macht, aber mit Matschen, das mag ich nicht”

“Ist wie Pausen ohne Klingel”

Grundsätzlich

Behandelt werden Kinder vom Säuglings- bis ins Jugendalter, deren Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit durch eine verzögerte Entwicklung und/ oder eine angeborene bzw. erworbene Behinderung bedroht oder eingeschränkt sind.

Das Lernen erfolgt am effektivsten über lustbetonte, spielerische Übungsangebote, an denen das Kind aktiv beteiligt ist. Es soll den Spaß an Bewegung, am Ausprobieren, am Variieren und Lernen wiedergewinnen, damit es nicht sich und seiner Weiterentwicklung durch erworbenes Vermeidungsverhalten im Weg steht. Es werden keine Einzelfähigkeiten stur eingeübt, sondern an den Basisfunktionen gearbeitet. Die Therapie setzt bei dem Entwicklungsstand an, an dem das Kind sich gerade befindet. Besondere Stärken des Kindes, wie z.B. Kreativität, können in der Therapie nützlich eingesetzt werden.

Wann wir tätig werden

Das Kind weicht in seiner Entwicklung im Bereich der Bewegung, Wahrnehmung, geistigen, psychischen oder sozialen Entwicklung gegenüber seinen Altersgenossen deutlich ab. Ein organischer Befund liegt häufig nicht vor. Es handelt sich meistens um eine Entwicklungsverzögerung in einem oder mehreren der folgenden Bereiche:

•Motorik: Gleichgewicht, Koordination, Kraft, Grob- und Feinmotorik

•Wahrnehmung : Aufnahme, Verarbeitung von Sinnesreizen

•Lernen, Denken, Gedächtnis, Sprache, Basisfunktionen der Lese-, Schreibe-, Rechenprozesse

•Konzentration und Aufmerksamkeit

•Handlungsplanung und -gestaltung

•Psyche und Sozialverhalten: Ängste, Verdrängungsmechanismen, fehlendes Realität- und Selbstbewußtsein, Antriebs- und Motivationssteuerung (Hyperaktivität, Passivität)

•    organische (körperliche ) Beeinträchtigung

•Bewegungsfähigkeit, z. B. Lähmungen, Verletzungen

•Schädigung eines oder mehrerer Sinnesorgane: Blindheit, Taubheit, Schwerhörigkeit